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Rad im Alltag
Wednesday, October 5. 2011
Unter diesem Titel ist im aktuellen "Rückenwind", dem Magazin des ADFC Bonn/Rhein-Sieg, ein längerer Artikel zur sanierten Brücke erschienen. Kommentierenswert finde ich dabei das folgende Resümee:
Für den ADFC wird das Problem "Brückenforum" eine Lehre sein, bei den Planungen weiterer Projekte nicht von seinen Vorstellungen abzugehen und keinen Kompromissen, bei denen eine erhöhte Gefährdung der Radfahrer und Fußgänger vorherzusehen ist, zuzustimmen. Insbesondere wird er stärker die Einhaltung der Vorschriften der technischen Regelwerke fordern.
Eigentlich sollte eine Lobbyorganisation wie der ADFC ja damit beschäftigt sein Vorteile für Radfahrer zu erstreiten. So wie IHK oder ADAC z.B. gerne für Autofahrer kostenloses Kurzzeitparken einfordern. Man stelle sich mal vor, der ADAC müßte über vorgeschriebene Baustandards, oder schlimmer, verpflichtende Mindestsicherheitsstandards, "verhandeln" und dann Kompromisse eingehen! Fahrradlobbyarbeit muss sich aber immernoch mit solchen Dingen beschäftigen. Eine funktionierende Fachaufsicht, die die Einhaltung von Sicherheitsstandards überwacht, existiert nicht.
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Rad im Alltag
Monday, August 29. 2011
Da gab's am Wochenende wieder was zu bestaunen. Der Fahrstreifen Richtung Niederkassel wurde saniert, die Fahrbahn abgefräst und erneuert. Dazu war auch die Autobahnabfahrt von der A565 vollgesperrt. Dass es auch sowas wie Radfahrer und Fußgänger gibt, scheint sich aber wohl nicht in alle Kreise rumgesprochen zu haben.
Continue reading "Baustelle Niederkasseler Straße"
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Rad im Alltag
Wednesday, August 3. 2011
Neulich war ich mal wieder bei Conrad Elektronik in Bonn einkaufen und habe mich über das Fahrradparken geärgert. Wenn ich auf den Bildern, die ich geschossen habe, richtig gezählt habe, komme ich auf lediglich 18 Fahrradabstellplätze.
Continue reading "Fahrradparken und Nahversorgung (01)"
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Rad im Alltag
Monday, August 1. 2011
Wie ich eher zufällig einem Leserkommentar im GA Bonn entnehmen konnte, ist der Radweg von der L16 zur Nordbrücke mittlerweile wieder befahrbar, wovon ich mich am Freitag überzeugen konnte. Wieder gab es darüber keinerlei Infos von Seiten der Stadt Bonn.
Schon seit längerer Zeit ist nun die Südseite der Brücke für den Radverkehr durch den Landesbetrieb Straßen NRW gesperrt, der Verkehr wird über die Nordseite abgewickelt. Da hier die Rampe auf der Beueler Seite aber noch enger ist, sollte man mit äußerster Vorsicht fahren. In der Kehre der Rampe wird es bei Gegenverkehr extrem eng. Man sollte bei der Auffahrt vor der Kehre den Gegenverkehr durch klingeln warnen!
Und auch die Brückenüberquerung in Gegenrichtung ist nicht Ohne. Durch den Autoverkehr wird man Nachts eh schon stark geblendet, die vom Landesbetrieb aufgestellten Schilder ragen in den Lichtraum des Radwegs hinein und sind von hinten natürlich: grau.
update: Der Landesbetrieb hat nachgebessert. Die Hinweistafeln für den Kfz-Verkehr sind jetzt von hinten mit Warntafelnreflexfolie beklebt. Lobenswert!
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Rad im Alltag
Thursday, June 23. 2011
Mittlerweile ist die Rad weg! Führung auf der Kennedybrücke ja in aller Munde. In meinem letzten Post zum Thema habe ich ja bereits über die beengten Verhältnisse vor dem Brückenforum berichtet. Vorgestern war ich dann mal mit Bandmaß vor Ort.
Während ich dort stand, fuhren circa zwei Dutzend Radfahrer die Brücke in Fahrtrichtung rechts hinunter, sowie drei hinauf. Bei praktisch jedem "Linksfahrer" wichen die von der Brücke Kommenden ordnungswidrig auf den Gehweg aus. Was natürlich inakzeptabel, aber wenig verwunderlich ist. Alleine schon durch die Schwankungsbreite des "bergan" Verkehrs käme es selbst bei Schrittgeschwindigkeit beinahe zur Kollision.
Ich habe dann die lichte Breite in Höhe der ersten beiden Masten im Verschwenkungsbereich gemessen. Also bauliche Breite + 0,25m erlaubte Überlappung der angrenzenden Sicherheitsräume ( taktiler Trennstreifen zum Gehweg ). Ergebnis: 1,79m bzw. 1,89m.
Unabhängig davon, dass ich die gesamte Verkehrsführung für Unsinn halte, ist damit der Zweirichtungsverkehr schlicht rechtswidrig, da die lichte Mindesbreite von 2m unterschritten wird.
Polizei und Staatsanwaltschaft Bonn bitten weiterhin um Sachspenden in Form von Maßbändern und Verwaltungsvorschriften zur Straßenverkehrsordnung, während Straßenverkehrs- und Fachaufsichtsbehörde beim Problemaussitzen bitte nicht gestört werden möchten!
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Rad im Alltag
Thursday, May 26. 2011
Die beidseitigen Zweirichtungsradwege auf der Kennedybrücke waren von Anfang an sehr umstritten. Auch ich bin darüber alles andere als begeistert.
Zum einen wurde mit Genehmigung der Bezirksregierung von der Baurichtlinien abgewichen und die Radwege nur knapp über dem Mindestmaß von 2m gebaut. Begegnungsverkehr auf der Brücke ist deshalb nicht unproblematisch. Der Querschnitt ist eigentlich nur für sporadische Begegnungsfälle ausgelegt.
Problematisch wird es aber vor allem an den Brückenköpfen und den darauffolgenden Einmündung. Wie allgemein bekannt ist, sind Radfahrer auf linksseitigen Radwegen an Einmündungen einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt. Besonders kritisch erschien daher im Vorfeld der Radweg auf der Südseite der Brücke. Vom Beueler Brückenforum bis zur Bonner Friedrichstraße.
Ich muß allerdings eingestehen, dass die Verwaltung der Stadt Bonn hier diesmal ihre Hausaufgaben gemacht hat. Über die Einmündung "Belderberg" wird der Radweg signalgesichert geführt, auch der Rechtsabbieger ist hier signalgesichert. Problematischer gestaltete sich schon die Einmündung "am Boeselagerhof". Abbiegen ist hier eh nur nach rechts auf die Kennedybrücke zulässig, wegen dem Bahnkörper in Mittellage. Das führt natürlich dazu, dass noch mehr als üblich nur "nach links" gesehen wird und der Verkehr von rechts erstmal aus dem Sinn ist.
Continue reading "Verkehrsführung Kennedybrücke weckt erste Begehrlichkeiten"
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Rad im Alltag
Thursday, May 5. 2011
Endlich gibt es beim ZDF mal wieder einen Rad-Rüpel Bericht! Die sehe ich immer besonders gerne, weil das ZDF ein Händchen dafür hat, bei den "kompetentesten" Polizei- und Ordnungsbehörden zu drehen.
Natürlich begehen Radfahrer Verkehrsordnungswidrigkeiten, die auch geahndet gehören, den meisten Lesern dieses Beitrags muß ich das wohl nicht erklären. Kontrollen von Fehlverhalten aller Verkehrsteilnehmer an Unfallschwerpunkten scheint daher geboten. Doch die Behörden, die am lautesten schreien, führen lieber oft medienwirksam "Fahrradschwerpunktkontrollen" durch. Und es sind gerade diese Behörden, die dann vor der Kamera nicht unbedingt firm in Sachen StVO rüberkommen.
Continue reading "Polizei Hannover kompetent vor laufender Kamera"
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Rad im Alltag
Friday, April 29. 2011
Nachdem letzte Woche der Landesbetrieb Straßen NRW die Nordseite der Brücke sperrte, ist nun der Geh- und Radweg Richtung L16 nicht mehr passierbar. Stattdessen ist ein grobgeschotterter Notweg über eine aufgeschüttete Halde eingerichtet, inklusive "Achtung Baustelle!" - "Radfahrer absteigen!" natürlich. Wer also nicht gerade mit einem breitbereiften MTB unterwegs ist, nimmt besser den Umweg über die Kennedy-Brücke. Oder wandert zu Fuß über den Notweg.
Wirklich ärgerlich ist, dass davon im Vorfeld Nichts kommuniziert wurde. Die Sperrung des Geh- und Radwegs auf der Nordseite wurde mehr zufällig von der WDR Lokalzeit bei einer Außenreportage entdeckt, über die Sperrung des Radwegs zur L16 gibt es gar keine Infos. Im Gegenteil, es hieß in einer PM der Stadt im Zuge der Deichsanierung wäre der Zugang zur L16 gewährleistet. Das Ganze zeugt leider mal wieder davon, wie ernst man den Radverkehr nimmt: Freizeitbeschäftigung ohne Alltagswert eben. So wird das nix mit der Fahrradstadt NRW 2020!
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Rad im Alltag
Saturday, April 9. 2011
So, er ist da. Gewissermaßen mit Ankündigung. Nein, nicht der Frühling, der erste Unfall mit Personenschaden an der Vorlandbrücke zur Kennedybrücke. Und zwar genau dort, wo alle Kritiker davor gewarnt haben: In Höhe der "Engstelle" Brückenforum.
Continue reading "Kennedybrücke: Wayne wundert's und die Stadt Bonn offensichtlich auch"
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dies&das
Thursday, March 10. 2011
Ich will hier noch ein wenig Werbung für ein Konzert von David Rovics in Köln am 10. April ( "Alter Wartesaal" ) machen. Wem der Name nichts sagt, der kennt vielleicht sein "Black Flag Flying".
Der Mann ist nicht nur wegen seiner Texte unterstützenswert, sondern auch, weil er sein Material unter freien Lizenzen oder kostenlos anbietet.
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Rad im Alltag
Sunday, October 24. 2010

Zu "Radfahrer absteigen" muss man ja wohl nichts mehr sagen. Es ist ja schon interessant, was das Schild in dieser Kombination einem Radfahrer sagen soll; Geschweige denn einem - hier legal fahrendem - Mofafahrer. Da wundert es nicht mehr, dass die Aufstellhöhe von 2,20m über dem Radweg knapp verfehlt wird.

Was die Baufirma will, sieht man dann aber wenige Meter weiter. Man glaubt wohl im Schadensfall besser wegzukommen, wenn sich die kreative Aufgrabungssicherung doch nicht bewährt. Ach übrigens: Bisher ist mir nicht aufgefallen, dass die Lampen auf den Baken im Dunkeln mal leuchteten.
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Rad im Alltag
Saturday, October 16. 2010
Mein Rant über Geisterfahrer und die deutsche Street-View Hysterie haben mich auf die Idee gebracht mal einige kuriose Stellen aus dem Videostadtplan der Firma e-rent rauszusuchen.
Nein, ich meine nicht die Stunts des Fahrers des Videofahrzeugs. Radfahrer werden grundsätzlich gefährdend überholt und rote Ampeln interessieren auch nicht. Damit hat er es ja sogar schon ins WDR Fernsehen geschafft. Ich hab mal ein paar hirnlose Fahrradfahreraktionen rausgesucht, die zufällig auf Video gebannt worden.
Continue reading "best of Videostadtplan"
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website
Thursday, July 29. 2010
Am Wochenende entfallen bei Spreadshirt die Versandkosten. Der Couponcode lautet GRATISWOCHENENDE.
Da es ausnahmsweise mal eine sinnvolle Rabattaktion ist, im Gegensatz zu Mütze gratis* ( bei Einkaufswert ab... ), setz ich die Sache mal ins Blog.
Und übrigens: Nicht nur Futurama gibt es wieder, Spreadshirt hat auch wieder weiße Kochschürzen.
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dies&das
Saturday, July 10. 2010
Während ich mich frage, was auf dieser Straße hier überhaupt Radverkehrtanlagen zu suchen haben* und wie man Radfahrer so sinnlos an den Rand drängen kann, fanden heute drei junge Damen den Radweg ab Minute 1:00 so toll, dass sie ihn gegen die Fahrtrichtung befuhren. Die kamen mir natürlich in der unübersichtlichen Kurve davor entgegen. Dank angepasster Geschwindigkeit und zum Glück noch auf dem Angebotsstreifen, konnte ich noch problemlos ausweichen. Dem Gekreische nach zu urteilen wird die Geschichte wenigstens fünf Minuten im Gedächtnis geblieben sein. Wie kann man nur so bescheuert sein?
* Die Verkehrsbelastung in dem Video ist durchaus typisch. Um die lieben Radverkehrtführungen zu behalten, ist die 30-Zone allerdings mittlerweile durch eine 30-Einzelfallanordnung ersetzt worden.
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dies&das
Friday, July 9. 2010
Kleine Erinnerung: Duncan Jones Moon läuft ab 15. Juli endlich in Deutschland an. Da der Film zu den eher kleineren Produktionen zählt, die im Rekordtempo aus deutschen Kinos verschwinden, sollte man die Augen nach einem Kino in der Nähe aufhalten.
Moon ist kein CGI überladener Actionkracher, sondern eher was zum Nachdenken. Wer Filme wie Cube, Donny Darko, Dark City oder andere "Fantasy Filmfest" Filme mag, wird sich bei Moon sicher gut unterhalten fühlen.
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