Ixon Speed Akkupack

15 04 2008
Die eine oder andere Sache am Ixon Speed/IQ Speed-Akkupack hat mich immer gestört.

Zum einen wäre da die bei Akkus typische Selbstentladung...
Hat man den geladen Akku im Regal liegen und entschließt sich noch eine Feierabendrunde in der Dämmerung oder Nacht zu drehen, weiß man nie wieviel Ladung der Akku bereits abgebaut hat. Lösung: Bei Unsicherheit muß der Akku vor jeder Runde geladen werden. Blöd, wenn man eh spät Heim kommt.

Zum anderen ist das Akkupack natürlich kälteempfindlich. Die Betriebsspannung bricht zusammen und man hat nur noch Reservelicht. Genau deshalb hat B+M ja lobenswerterweise den Akku vom Lampenkopf abgekoppelt, so daß man ihn in der Trikottasche transportieren kann.

Zusammen mit der Selbstentladung führte das schon dazu, daß ich bei gemütlichen sechs Grad, bei denen ich den Akku aus "Faulheit" am Oberrohr hängen hatte, plötzlich nur noch eine Stunde Licht hatte und umkehren mußte. Der Akku lag vorher eine Woche frisch geladen aber ungenutzt im Regal rum.

"Faulheit" deswegen, weil der Akku doch ein ganz schöner Klotz ist und sich nicht ganz so angenehm in der Trikottasche transportieren läßt. Klar: Groß ist relativ. Das B+M Akkupack ist im Vergleich zu anderen Akkus wirklich klein. Wirklich hinderlich ist er nicht. Wenn man auf Nachtfahrt ist, ist das gar kein Problem. Aber wenn man das Ding jedesmal sicherhaltshalber mitschleppt, weil man in die Dämmerung kommen kann, wird er schon lästig. Der Akku ist eben doch größer und schwerer als z.B. ein Mobiltelefon in der Rückentasche.

Es mußte also ein Akku her, der "in Bereitschaft" im Regal liegen kann, um im Falle einer "spontanen Feierabendrunde" griffbereit zu sein. Gleichzeitig sollte er sich aber in der Trikottasche nicht zu sehr bemerkbar machen. Ein "immer dabei"-Akku eben. Bei der Kapazität war ich dagegen bereit Einbußen hinzunehmen. Die 10 Stunden "High-Power-Modus" der Ixon Speed brauchte ich auf der Feierabendrunde nicht.

Also habe ich zusammen mit meinem alten Herrn einen kompatiblen Eigenbau erdacht. Herausgekommen ist ein Akku der flacher ist als der Orignalakku, eine geringe Selbstentladung aufweist und dabei auch nur ca. 165g wiegt. In der Trikottasche stört er auch nicht mehr als ein Mobiltelefon.



Nach ersten Tests habe ich eine Laufzeit von ca. 5 Stunden "High-Power" ( Ixon Speed ) ermittelt. Mehr als genug für jede größere Runde. Wer länger unterwegs ist, der wird sich sicherlich auch nicht am "großen" Originalakku stören. Oder man nimmt einfach einen zweiten "flachen" mit auf Tour.

Das macht den Akku eventuell auch für Langstreckenfahrer interessant, die einen "Reserveakku" haben wollen. Oder mit zwei Lampenköpfen fahren. Zwei "flache" in der Trikottasche und der Originalakku in der Tasche mit Band am Rahmen befestigt: Bis zu 10 Stunden Licht mit zwei Lampenköpfen. Selbstverständlich verfügt auch der Eigenbau über zwei Anschlüsse.

Trondheim->Oslo - kein Problem! Zumindest nicht mit dem Licht. Und die 165 Gramm stören auch nicht beim Pässefahren. Die Ixon Speed / IQ Speed an den Lenker und kein Tunnel bleibt mehr dunkel!



Und das Beste ist: Wir haben noch ein paar davon.


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