"Ich komm aus einem Land...

08 05 2008
wo der Ginster blüht und man bis zum Horizont nur Wald und Wiesen sieht..."

Heute mal wieder wunderbar zu beobachten, ein äußerst rätselhaftes Phänomen: Ich fahre aus Richtung Königswinter-Eudenbach mit dem Rad nach Buchholz/Ww. Im Wald zwischen den Orten liegt die Grenze zwischen dem Rhein/Sieg-Kreis und dem Kreis Neuwied. Gleichzeitig ist dies Landesgrenze zwischen NRW und RLP.

Und auf einmal passiert es: Autofahrer bleiben vor unübersichtlichen Kurven plötzlich hinter mir, beim Überholen lassen sie mir mindestens 1,50m Raum. Niemand hupt, beschimpft mich oder versucht sogar mich anzuspucken.

Kurz vor Buchholz dann ein Sattelschlepper hinter meinem Rad. Auch der bleibt vor einer Kurve hinter mir, überholt dann indem er sein Gespann komplett auf die Gegenspur lenkt und erst weit vor mir wieder einschert.

Wieso schaffen es die Westerwälder auf Radfahrer zu achten? Liegt es daran, daß es dort kaum benutzungspflichtige Radwege gibt? Empfinden die Menschen dort Radfahren gar als etwas völlig Normales? Erfreuen sich Verkehrsteilnehmer einfach an der schönen Landschaft und regen sich weniger auf? Merkt man mir an, daß meine Ahnen dort herkommen und läßt mich deshalb am Leben?

Es ist auf jedenfall auffällig, daß das Miteinander auf der Straße weitaus besser funktioniert als ein paar Kilometer weiter im Rhein/Sieg-Kreis.


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