B+M Akkupack am Rahmen befestigen

16 10 2009
Auf die schnelle mal wieder ein kurzer Materialtipp von mir.

Auf Dauer kann einem die Befestigung der B+M Ixon (IQ) Akkupacktasche mittels Klettriemen am Rahmen gehörig auf die Nerven gehen. Hat man das Akkulicht auch im Alltag im Einsatz, ist die Befestigung völlig untauglich.

Abhilfe schafft das Topeak Phone Pack. Durch den Klick-Adapter ist die Befestigung am Rahmen schnell und unkompliziert erledigt. Zudem verrutscht der Akkupack auch nicht bei der erstbesten Bodenwelle.


B+M Akkupack am Schlechtwetter- / Alltagsrenner.
Selbstbauakkupack

Exustar E-PR 77

10 06 2009
Nach langer Zeit gibt es mal wieder einen Materialtest von mir. Dieses mal zu meinen neuen Pedalen am Schlechtwetter-/Alltagsrad.

Das Problem: Trainiere ich mit dem Rad, dann fahre ich lieber das klassische Look-Delta System, wegen der größeren Auflagefläche.
Im Alltag ist Look natürlich ziemlich untauglich. Es sei denn, man fährt lediglich von A nach B und wechselt dann die Schuhe. Recht unpraktikabel für die City. Will man hier unbedingt Klickpedale fahren, ist SPD das System der Wahl.

Jetzt gibt es durchaus Dualpedale, die auf einer Seite Platform, auf der anderen Seite SPD bieten. Damit müßte ich aber auf Look im Taining verzichten.


What to do, what to do? Glücklicherweise fand ich das Exustar E-PR 77.

Eine Seite Look, die andere SPD, beide Seiten getrennt einstellbar in der Auslösehärte.

Das Pedal man einen recht wertigen Eindruck. Im Auslieferungszustand sind sogar die Federn gefettet. Der Pedalkörper ist nicht nur einfach lackiert, wie bei den Original-Look, sondern vernickelt.

Die Kompatibilität mit den Original-Cleats, sowohl Look Delta als auch Shimano SH-51, ist hervorragend. Zwei Exustar Plattenpaare ( Delta rot und SPD horizontale Auslösung ) liegen der Verpackung übrigens bei. Wobei die SPD-Cleats in der Packung ziemlich versteckt sind.

Ich kann demnach nichts Negatives über das Pedal berichten.

Einzig und allein das Pedal zu bekommen ist schwierig. Jeweils ein Laden in Dänemark und den Niederladen führten es im Versand. Bestellt habe ich dann bei Chain Reaction Cycles. Und in ca. zehn Werktagen nach Zahlung waren meine Pedale aus Nordirland dann bei mir angekommen.

30 Jahre Ironman Hawaii

11 10 2008
Ab 18:30 startet die 30. Auflage.



Unter den vielen Startern wird auch Dave Orlowski sein. Who? Tja, der Mann war schonmal Gesamtdritter. Bei der allerersten Ausgabe. Das Competitor-Radio Interview mit ihm ist hörenswert! Sehr unterhaltsam, wenn er davon erzählt wie er 1978 in abgeschnittenen Jeans startete, mit 50 Meilen Radtraining in den Beinen. Verpflegungstopps machte er bei Mc Donald's.


Allen Bonner Teilnehmern seien jetzt schonmal die Daumen gedrückt! Viel Glück!

Apropos Glück: Wie man auf dem Bild sieht, zum ersten Mal im meinem Leben habe ich etwas gewonnen. Jetzt müßte ich nur noch ein wenig schneller Rad fahren können! ;-)



Vorschau Olympia: Rad EZF

02 08 2008
Beste Chancen darf man wohl der BDR Auswahl im Einzelzeitfahren einräumen. In der Vorbereitung wurden weder Kosten noch Mühen gescheut, so daß sich die Sportler auf dieser abgelegenen und für den motorisierten Verkehr vollständig gesperrten Trainigsstrecke optimal auf das 15m Einzelzeitfahren vorbereiten konnten. Die guten Beziehungen des Verbandsvorsitzenden zur Politik haben sich also mal wieder ausgezahlt.

15m EZF Trainingsstrecke
Quelle: Tour-Forum

Ebenfalls auf der Rechnung muß man die Briten bei den Bahnwettbewerben haben. So bietet das "Coventry Velodrome" bereits seit 2006 optimale Trainings- und Wettkampfbedingungen für die 5m Sprintverfolgung. Außerdem steht mit sechs überdachten Stehplätzen ausreichend Platz für Zuschauer zur Verfügung. Für die Olympiabewerbung 2020 scheut man dort keine Mühen.

Coventry Velodrome
Quelle: Cambridge Cycling Campaign

"Ich komm aus einem Land...

08 05 2008
wo der Ginster blüht und man bis zum Horizont nur Wald und Wiesen sieht..."

Heute mal wieder wunderbar zu beobachten, ein äußerst rätselhaftes Phänomen: Ich fahre aus Richtung Königswinter-Eudenbach mit dem Rad nach Buchholz/Ww. Im Wald zwischen den Orten liegt die Grenze zwischen dem Rhein/Sieg-Kreis und dem Kreis Neuwied. Gleichzeitig ist dies Landesgrenze zwischen NRW und RLP.

Und auf einmal passiert es: Autofahrer bleiben vor unübersichtlichen Kurven plötzlich hinter mir, beim Überholen lassen sie mir mindestens 1,50m Raum. Niemand hupt, beschimpft mich oder versucht sogar mich anzuspucken.

Kurz vor Buchholz dann ein Sattelschlepper hinter meinem Rad. Auch der bleibt vor einer Kurve hinter mir, überholt dann indem er sein Gespann komplett auf die Gegenspur lenkt und erst weit vor mir wieder einschert.

Wieso schaffen es die Westerwälder auf Radfahrer zu achten? Liegt es daran, daß es dort kaum benutzungspflichtige Radwege gibt? Empfinden die Menschen dort Radfahren gar als etwas völlig Normales? Erfreuen sich Verkehrsteilnehmer einfach an der schönen Landschaft und regen sich weniger auf? Merkt man mir an, daß meine Ahnen dort herkommen und läßt mich deshalb am Leben?

Es ist auf jedenfall auffällig, daß das Miteinander auf der Straße weitaus besser funktioniert als ein paar Kilometer weiter im Rhein/Sieg-Kreis.

Ixon Speed Akkupack

15 04 2008
Die eine oder andere Sache am Ixon Speed/IQ Speed-Akkupack hat mich immer gestört.

Zum einen wäre da die bei Akkus typische Selbstentladung...

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Veronika der Lance ist da

04 04 2008
Was macht eigentlich Mr. Lance A. aus T. jetzt mit seiner ganzen Freizeit?

Truppenbetreuung. Und wie dieses Bild zeigt, scheinen seine Besuche im Gegensatz zu denen von George Walker B. angekündigt zu werden. ;-)


Quelle: © Lance Armstrong Foundation

Geschmacksverirrung

20 03 2008
Das hier wohl der häßlichste Helm, den ich je gesehen habe:


Der "beret helmet". ( Bild: Radio Prag )

Das wirft bei mir aber die Frage auf, ob ein "green beret helmet" für ausreichend Sicherheitsabstand beim Überholt werden sorgt.



via: Liz Hatch

Haile bricht den Weltrekord

30 09 2007
02:04:26! Unglaublich.

Da geht er hin mein Pneu am Hinterrad

31 08 2007
Mein geliebter Pariba Revolution ist hinüber. Gestern kontrolliere ich die Oberfläche und sehe eine Schnitt neben der Lauffläche durch die Karkasse, unter der mich der Schlauch anlächelt. Damit noch zu fahren ist dann doch etwas riskant.

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Tipp: Wohin eigentlich mit Schlüsseln beim Freiwasserschwimmen?

01 07 2007
Die Frage liest man häufig. Freigewässer ohne Strandbad haben nunmal keine Spinde zum wegschließen von Schlüsseln. Oftmals bekommt man den alten "Surfertipp": Schlüssel auf den linken Vorderreifen des Autos - sofern man mit dem Auto angereist ist. Das hat sich bestimmt noch nicht in gewissen Kreisen rumgesprochen. ;-)

Die Lösung lautet Witz Surf Safe. "Der ist so flach, daß er sogar unter den Neo paßt. So wertvoll wie ein kleiner Safe." (TM).

Spaß beiseite. Eigentlich wohl für Surfneos gemacht, würde ich ihn auch nicht gerade auf der Brust tragen, da Schwimmneos hier doch deutlich enger geschnitter sind. Auf den Rücken gedreht klappt das Ganze aber. Der Surfsafe liegt dann unter dem Rückenzipp am Rücken, wo meistens noch etwas Platz ist.

Stauraum für ein paar flache Schlüssel und evtl. Papiere/Geld ist übrig. Leider paßt ein Personalausweis gerade nicht hinein, also besser nicht dort schwimmen, wo unsere Politiker gerade mal wieder die Versammlungsfreiheit einschränken!


17. Bonn Triathlon

20 06 2007
501. Platz - in gut 4:25 - und glücklich


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Jon "Blazeman" Blais verstorben

01 06 2007
Wie ich eben auf 3athlon.de lese ist Jon Blais am 27.05. verstorben.
Der gelernte Sonderpädagoge war der erste ALS-Patient, der erfolgreich am Ironman Hawaii teilnahm. Durch seine Teilnahme erfüllte er sich einen Traum und machte auf sein Schicksal und seine ALS Stiftung ALSwarriorpoet.com aufmerksam.


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Freibadsaison

28 05 2007
Es ist Mai, der Regen ergießt sich in Strömen und in Bonn wurde die Freibadsaison eingeläutet. Bei 11°C.

Im April Sommerhitze bei 25-30°C. Die Menschen suchen Abkühlung wo es nur geht. Definitiv nicht in den städtischen Freibädern. Wie immer war es in Bonn nicht möglich vorzeitig zu öffnen.

Naja, es ist Feiertag, unser Vereins(hallen)schwimmbad hat geschlossen und bei dem Regenwetter entschloß ich mich dazu die Freibadsaison zu eröffnen. Im Neoprenanzug.

Das Bonner Römerbad kommt heute wohl auf ein gutes Dutzend Besucher. Der Regen und die Umbauarbeiten laden auch nicht gerade ein. Gleichtzeitig erfahre ich auch, daß die Stadt Bonn die Tarife "angepaßt" hat.

Saisonkarten gibt es nicht mehr. Nur noch Einzel-, Zehner- oder Fünfzigerkarten oder eine Happy-Hour-Karte ( vergünstigte 50'er Karte zu den Nebenzeiten ).
Den Studentenrabatt hat man auch direkt mal gestrichen. Strategisch natürlich nicht besonders schlau, gerade für das Römerbad, daß in unmittelbarer Nähe der Uni Institute liegt.
Oder für das Viktoriabad direkt am Uni Hauptgebäude. Wobei ich allerdings fast nicht mehr davon ausgehe, daß dieses nach den Unwetterschäden jemals wieder in vollem Unfang öffnen wird.

Früher habe ich mir ja öfter mal eine Saisonkarte geholt. Besonders für den einen Monat im Jahr in dem das Bad im Sportpark Nord gewartet wird.
Und wenn man dann eh schon die Saisonskarte hatte, konnte mal auch das eine oder andere Mal, wenn man auf Hallenbad keine Lust hatte, auf die Schnelle ins Römerbad springen.

Bei der neuen Tarifstruktur sehe ich davon aber auch mal ganz schnell wieder ab und belasse es bei einer Zehnerkarte und werde ansonsten das Angebot der Stadt nutzen und während der Sportpark-Nord-Wartung ins Frankenbad und ansonsten halt an einen Badesee ausweichen.

Zum Glück habe ich mich damals, als die Stadt Bonn konsequent die Sportschwimmer mit ihrer Bäderpolitik rausgeekelt hat, für einen Vereinsbeitritt entschieden.
Mittlerweile habe ich wirklich den Eindruck, daß die Stadt Bonn eine stillschweigene Vereinbarung mit unserem Vereinsvorstand hat, die Stammkunden aus den städtischen Bäden zu vergraulen und dem Verein zuzuspielen und die die öffentlichen Bäder nur noch saisonal für die Gelegenheitsschwimmer zu betreiben.

Das mit dem Schwimmen eben... II: "Project Ironmaker"

10 05 2007
Bonn soll einen zweiten "Triathlon" im Rahmen des Bonn Marathon bekommen. Die bisherige Berichterstattung bot Einiges zum Schmunzeln.

Snickers wäre vermutlich ein super Co-Sponsor für den "Triathlon" mit der längsten T2-Zeit der Welt ( T2: siehe Abschnitt rules of triathlon! )
Aber auf jeden Fall bietet sich Bonn für alle Windschattenlutscher an. Die können dann in aller Ruhe ihre Zeitstrafen in der T2 bis zum Sonntag Morgen absitzen. ;-)

Diese Woche titelt der GA "Bonn - Roth - Hawaii". Und das Unterhaltungsprogramm endet noch nicht mit dem Titel.

Das Projekt trägt den Titel "Ironmaker". Und wir lesen:

"Die Strecke führt also über die berühmte Ironman-Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen, die 1978 auf Hawaii ausgebrütet wurde. So etwas gibt es in Deutschland bislang nur in Frankfurt und Roth."

Und in Glücksburg, am Bodensee und ab September in Köln.

Und es gibt noch mehr "Geheiminfos":
"Die deutsche Spitze kann in einem ersten Wettbewerb die Form überprüfen, um sich später in Roth für Hawaii zu qualifizieren."

Wohl vieeel später. Nämlich wenn Roth die Ironman Germany Lizenz zurückbekommen sollte. Vielleicht... Irgendwann einmal.

Mal schaun, ob die Berichterstattung so unterhaltsam fundiert bleibt!